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Mach mit!

Alle zwischen 14 und 24 können mitmachen. Wir bieten verschiedene Theaterprojekte an – in Verbindung mit Musik, Literatur, Tanz und vielem mehr. Hier findet ihr Informationen zu den laufenden Projekten. Vergangene Projekte findet ihr in der Galerie. Die Proben für das aktuelle Jahresprojekt haben bereits begonnen. Für mehr Infos über das Projekt «Blockade» anklicken.

Aufhören

Im aktuellen Jahresprojekt geht es um Protest und Anpassung. Die Proben haben im September 2020 begonnen. Die Aufführungen finden Ende Mai 2021 im Theaterhaus Gessnerallee statt.

Ein Projekt über Protest und Anpassung

Kämpfst du für ein neues System oder gliederst du dich in die bestehende Leistungsgesellschaft ein und wirst ein erfolgreicher Teil davon? Wann wird die kritische Einstellung zu einer Anpassung an eine Masse, zu einem Mainstream? Wann ist ein Protest erfolgreich? Was ist überhaupt schlecht daran, sich anzupassen? Und: Gibt es den guten und den schlechten Protest?

Weltweit gehen junge Menschen für den Klimaschutz, für die Meinungsfreiheit und die Rechte von Frauen*, PoC und viele weitere Anliegen auf die Strasse. Die Jugend scheint politisiert wie seit langem nicht. Gleichzeitig protestiert die Mehrheit nicht auf der Strasse. Sie gehen zur Schule, studieren oder arbeiten; sie passen sich den Möglichkeiten an, die ihnen gegeben sind, und suchen ihren Weg innerhalb des Systems. Für welchen Bildungsweg entscheide ich mich? Inwiefern folge ich den Vorstellungen der Eltern oder einem Trend aus dem Freundeskreis? Wer passt sich da eigentlich wann wem an?

Im aktuellen Jahresprojekt untersuchen wir das Spannungsfeld zwischen Protest und Anpassung in unserer Gesellschaft, die von Erfolgs- und Leistungsdruck durchdrungen ist. Wir lehnen uns aneinander an und gegen jemanden auf, suchen nach Bewegungsformen des Widerstands und nach Möglichkeiten, dem Leistungsdruck zu entkommen.

Dieses Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Theater Gessneralllee statt.

Leitung:
Deborah Imhof
Schwerpunkt:
improvisieren - bewegen - Ensemble
Proben:
Die Proben finden jede Woche am Dienstag Abend statt. (Ausser in den Zürcher Schulferien.) Dazu kommen einige Probewochenenden. Aufführungen spielen wir Ende Mai im Theaterhaus Gessnerallee. Wir sind bereits am Proben. Es gibt keine Möglichkeit mehr, beim Projekt mitzumachen.
Ort:
Treffpunkt von den Schnupperproben ist der Haupteingang des Theaterhaus Gessnerallee!
Anmeldung:
Schick uns eine Mail oder nutze das Anmeldeformular
Kosten:
700.- (Reduktion im Ausnahmefall möglich)

WEITERE ANGEBOTE

Offener Proberaum und Vernetzung

Junge Menschen, die im LAB dabei sind oder waren dürfen unseren Proberaum an der Heinrichstrasse 143 selbstständig nutzen. Dieses Angebot wird bereits rege genutzt. Wenn auch ihr einen Raum braucht um eine eigene Projekt-Idee auszuprobieren oder um euch auf ein Vorsprechen vorzubereiten, schreibt uns eine E-Mail.

Wir führen einen Chat in dem junge theaterbegeisterte Menschen zusammen in Kontakt kommen und Informationen teilen können. Dort wird zu Aufführungen mit Jugendlichen eingeladen, es werden Infos zu laufenden Projekten mit jungen Spieler*innen geteilt, es werden Castings ausgeschrieben und so weiter. Wenn du gerne dabei sein willst, nimm mit uns Kontakt auf.


Anmeldeformular:
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Aufhören

Ein Projekt über Protest und Anpassung

 «Wenn es so einfach wäre, hätte ich doch schon längst damit aufgehört.»

Die Bedenkenlosigkeit der Boomer, der Zynismus der Generation X und die Passivität der Millennials treibt die jüngste Generation dazu, Verantwortung zu übernehmen. Ihre Bereitschaft gewohnte Routinen zu brechen und neue Wege zu beschreiten, schreibt Geschichte. Doch ein System wird nicht widerstandslos gestürzt. Denn die, die ihre Normen in Gefahr sehen, erheben ebenfalls ihre Stimme. Protestschreie, welche nach dem Ideal der Freiheit verlangen und die eigene Unterdrückung kundtun, sind von links wie von rechts zu hören. In Aufhören tanzen 15 Spieler*innen des LAB aus der Reihe und über die Bühne, während sie sich fragen: «Wem muss ich mich anpassen? Was bedeutet Protestieren? Wann soll ich aufhören?»

Spiel: Balz Spengler, Elias Gerber, Federica Sparapani, Fiona Landolt, Hannes Krummenacher, Ilja Gebistorf, Leonie Finger, Levin Geser, Loukina Tille, Maimuna Barry, Noémie Märki, Patryk Becker, Samiel Mehari, Sixtine Dromigny, Svenja Duscha

Theaterpädagogik: Deborah Imhof
Sound / Video: Katarina Tereh
Dramaturgie: Dominik Wolfinger
Szenografie: Nicole Frei
Mitarbeit Kostüm: Lina Mayer
Bewegung: Lukas Schmocker
Assistenz: Meret Zangger
Technik: Demian Jakob
Auge von Aussen: Marcel Grissmer / Elina Wunderle

Premiere 26. Mai 2021, 20h
27. Mai 2021, 20h
29. Mai 2021, 20h
30. Mai 2021, 18h

Der Vorverkauf starten in Kürze auf der Webseite der Gessnerallee.

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Hallo, nimm Kontakt mit uns auf:

Mailadresse für Fragen, Infos und Kartenreservationen:
theater@labzuerich.ch

Telefon:
076 320 03 50

Social Media:
Facebook
Instagram

Postadresse:
LAB Junges Theater Zürich
c/o Schmocker
Alte Landstr. 45
8702 Zollikon


Probeort

Ab August 2019 bis Juli 2022 haben wir einen neuen Proberaum an der Heinrichstrasse 143, 8005 Zürich.

Die Proben des Jahresprojekts finden grösstenteils da statt.

Der Proberaum darf auch von Jugendlichen die im LAB aktiv sind oder waren selbstständig genutzt werden. Bei Interesse dürft ihr euch einfach bei uns melden.

Der Proberaum des LAB am Sihlquai 125 ist momentan untervermietet.


LAB Zürich
Heinrichstrasse 143
8005 Zürich
Google Maps

LAB Zürich
Sihlquai 125
8005 Zürich
Google Maps

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Was wir wollen

Im LAB Junges Theater Zürich erarbeiten Jugendliche zwischen 14 und 24 Jahren gemeinsam mit einem professionellen künstlerischen Team Theaterprojekte. Das LAB ist ein Theaterlabor, in dem spielend und probend die Welt, in der wir leben, erforscht wird. Seit seiner Gründung vor sieben Jahren setzt sich das LAB für Theater mit Jugendlichen im Raum Zürich ein.

Das LAB arbeitet mit verschiedenen Formaten: einem niederschwelligen Jahresprojekt, einem Intensivprojekt für besonders interessierte Jugendliche, einem kürzeren Experimentprojekt sowie einem offenen Proberaum für junge Menschen.


Wer wir sind

Lukas Schmocker, Elina Wunderle und Deborah Imhof sind Theaterschaffende aus Zürich und leiten das LAB Junges Theater Zürich. In den Projekten des LAB sind unterschiedliche Künstler_innen aus den Bereichen Musik, Theaterpädagogik, Dramaturgie, Regie, Film, Szenografie und Tanz beteiligt. Sie sind alle überzeugt, dass Zürich einen Theaterort und Kunstraum für Jugendliche braucht, in dem das eigene Spielen und Ausprobieren im Zentrum steht.

Elina Wunderle

Alter: 32 Jahre

Beruf: Theaterpädagogin, Performerin

Was sie mag: tanzen auf leeren Tanzflächen, Tiere beobachten, neue Gedanken, Kafi trinken mit Freunden, kraulen üben, Hühnerhaut, der gemeinsame Moment im Theater

Was sie nicht mag: lange Telefonate, fixe Meinungen und die eigene Ruhelosigkeit


Lukas Schmocker

Alter: 49 Jahre

Beruf: Theaterpädagoge und Kampfchoreograf

Was er mag: kämpfen, sich verrenken, sich verwandeln, anbandeln, schreien, feilen, schweissen, Fahrrad aufsatteln, Datteln, grillen, Pillen, schweigen, reisen, kreisen.

Was er nicht mag: Kerzen, hetzen, sich verletzen, schliedern, bibbern, Zecken, Zähne wetzen, Kopf in den Sand stecken


Deborah Imhof

Alter: 31 Jahre

Beruf: Theaterpädagogin

Was sie mag: sonnige Herbsttage, aus dem Haus gehen und nicht wissen wohin, sinnvolles Diskutieren, die unbändige Energie während Endproben und Exeltabellen.

Was sie nicht mag: Regen ohne Ende, Unentschlossenheit, sinnloses Schreien, Kaffee ohne Milch und Tabellengewurstel im Word.


Weitere KünstlerInnen:

Henrike Gerdzen - Dramturgie
Helen Prates de Matos -  Szenografie
Fadrina Arpagaus - Dramaturgie
Patrick Oes - Theaterpädagogik
Eva Maria Küpfer - Tanz
Philippe Heule - Regie, Text
Tom Tafel - Musik
Bernadette Kolonko - Film
Linda Rothenbühler - Szenografie
Andrea Martina Brunner - Musik
Nicole Müller - Kostüm
Božena Čivić - Kostüm
Noemi Egloff - Dramaturgie
Andrina Bollinger - Musik
Livia Müller - Roboterbau
Annina Dullin - Regie
Marcel Gschwend (Bit Tuner) - Musik
Beni Küng - Bühnenbild
Paula Herrmann - Kostüm
Maja Bagat - Dramaturgie
Katarina Tereh - Theaterpädagogik / Musik / Video
Dominik Wolfinger - Dramaturgie
Nicole Frei - Szenografie


Verein

Das LAB ist als Verein organisiert. Der Verein hat als Ziel die Förderung von Theater für und mit Jugendlichen. Gunda Zeeb hat die Präsidentschaft übernommen.


Koproduktionen

Ab der Saison 2020/21 gehen wir eine Kooperation mit dem Theaterhaus Gessnerallee ein.

In früheren Projekten arbeiteten wir mit folgenden zürcher Institutionen zusammen:
Kulturmarkt
Theater Winkelwiese
Zirkusquartier

Das LAB hatte zwischen 2014 bis Sommer 2018 eine Kooperation mit dem Theater Neumarkt.


Festivals

Jungspund Festival 2020 in St. Gallen, mit dem Projekt AUERHAUS

14. IBK-Künstlerbegegnung in Schaffhausen 2017 mit dem dafür entwickelten Projekt ÜBERSETZEN

Fanfaluca, Jugend Theater Festival Schweiz 2018 mit dem Projekt HASS GEFÄLLT MIR

Theaterjugendclubtreffen Spiilplätz,
mit dem Projekt ELTERNHAUS in Zürich 2017, mit TRÄUMT EIN WAL VOM MENSCHSEIN? in Bern 2018 und mit MINI STADT in Basel 2019


Befreundete Initiativen

Die Voyeure

Du magst die Rolle des Beobachters? Du möchtest dich aber auch gern kritisch zum Gesehenen austauschen? Du willst mit Gleichaltrigen und Theatermachern ins Gespräch kommen? Du bist zwischen 15 und 30?

www.dievoyeure.ch

Yoga Amorifera

In der Heinrichstrasse 143 findet jeweils Montag und Freitag am Abend Yoga statt. Junge Menschen die im LAB dabei sind dürfen die Yogastunden für nur 15.- besuchen. Infos hier www.amorifera.ch


Partner und Gönner

Folgende Gönner haben uns in vergangenen Projekten unterstützt:

Otto Beisheim Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Sozialdepartement der Stadt Zürich, Paul Schiller Stiftung, netcetera cultura, Pro Helvetia, Schweizerische Interpreten Stiftung, Walter Häfner Stiftung u.v.m


Impressum

Gestaltung: Studio Sirup
© 2021, LAB Junges Theater Zürich

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2021 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014

Experimentprojekt

DIFFUSION PLAN X

Voice-Message-Kiosk for free!

Mit dem zweiwöchigen Experiment-Projekt des LAB gab es sehr viel auf und ab, einen Plan A, B und C und schlussendlich wurde es abgesagt.

Durch eine spezielle Channeling-Technik konnten wir aber die Smartphones der jugendlichen Spieler*innen befragen. Wenn du wissen wolltest was diese Geräte über die Beziehung zu den jungen Menschen gesagt haben, konntest du zwischen Dienstag 9.2. 12 Uhr und Samstag 13.2.2021 um 14 Uhr eine Nachricht per Whatsapp, Signal oder Telegram mit dem Codewort «Diffusion Plan X» an den Voice-Message-Kiosk schicken.

Von und mit:
Lucy Lüscher, Nora Meyer, Delfina Ledermann, Matthias Kull, Ninon Lanthéaume, Alma Sofia Gruber, Lukas Schmocker, Elina Wunderle

Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Gessnerallee.


Jahresprojekt

WHATEVER "LOVE" MEANS

Ist Liebe ein unbeschreibliches Gefühl oder eine gesellschaftliche Konstruktion? Woher kommen unsere Vorstellungen von DER Liebesbeziehung? Die jungen Spielerinnen des LAB suchen mit Hilfe von feministischen Comics, Expertinnen von alternativen Beziehungsmodellen und dem eigenen Erleben nach möglichen Antworten. Sie nehmen die bekanntesten Love-Songs unter die Lupe, besetzen die romantischsten Filmszenen um, reisen zu den Ursprüngen von heutigen Normen und erklären die Liebe zu einem Gebilde, an dem ständig weiter gebaut werden muss.

Mit Szenen aus «Der Ursprung der Liebe» von Liv Strömquist.

Mit:
Anna Elena Rufer, Svenja Duscha, Lisa Schöpflin, Ninon Lantheaum, Balz Spengler, Lara Durtschi, Michael Fehrenbach, Hannes Krummenacher, Helena Schwarz, Laurent Vonau, Maxine Stiefel, Yannik Aebi, Martin Shen, Levin Geser

Team:
Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Dramaturgie: Philippe Heule
Bühnenbild: Lukas Schmocker
Kostüme: Nicole Müller und Božena Čivić
Musik: Andrina Bollinger
Projektleitung: Deborah Imhof
Assistenz: Lisa Weltzin
Kostümassistenz: Rahel Renggli

Merci an: Ale, Jasmin, Antonio, Matthias und Wilkin

Verschobene Aufführungen:
14., 15., 16. und 17. Oktober 2020 um 20Uhr im Zirkusquartier

*Ursprünglich wären fünf Aufführungen Ende Mai 2020 geplant gewesen, eine davon im Rahmen des Festivals Spiilplätz. Aufgrund der Massnahmen wegen der Corona-Pandemie wurden die Aufführungen in den Herbst verschoben.

Fotos:
Sepp de Vries


Intensiv Projekt

AUERHAUS goes Jungspund

Im Herbst 2018 entstand in Kooperation mit dem Theater Winkelwiese das Projekt AUERHAUS nach dem gleichnamigen Roman von Bov Bjerg.
Das LAB erzählt den gefeierten Jugendroman gleichzeitig nach vorne und von hinten, fastforward und rückblickend mit einem gemischten Ensemble aus erwachsenen Profischauspieler_innen und Jugendlichen.

Im März 2020 haben wir das Stück wiederaufgenommen und spielten zwei Vorstellungen am Jungspund Festival 2020.

Spiel
Matthias Rott, Anna-Katharina Müller, Christoph Rath, Charly Boanyah, Jasmin Gloor, Robi Graf, Balazs Gyenes und Roman Kiwic

Team
Regie: Annina Dullin-Witschi / Künstlerische Mitarbeit, Theaterpädagogik: Elina Wunderle / Dramaturige,Textfassung: Fadrina Arpagaus / Produktionsleitung: Deborah Imhof und Elina Wunderle / Musik: Marcel Gschwend (Bit Tuner) / Bühne: Beni Küng / Kostüm: Paula Herrmann / Assistenz: Anne-Sophie Mentha

Aufführungen
10. - 24. November 2018 im Theater Winkelwiese
5. und 6. März 2019 im Theater Chur
11. und 12. April 2019 im ThiK in Baden
3. und 4. März 2020 am Jungspund Festival St. Gallen

Mehr Infos und Fotos beim Galerie-Eintrag von 2018.


Offene Probe des Jahresprojekts

WHATEVER LOVE MEANS

Seit September erforschen achtzehn ganz unterschiedliche junge Menschen das Thema «Liebe» und zeigten am 01. Dezember 2019 im Zirkusquartier ihre ersten Szenen-Entwürfe. Wir schossen Amors Pfeile durch den Raum, sangen Liebeslieder und hinterfragten Beziehungskonzepte. Im Anschluss daran gaben uns die zahlreichen Zuschauer_innen Rückmeldung auf das Gesehene.

Mit: Alessandro Kuhn, Anna Elena Rufer, Antonia Obermayer, Balz Spengler, Hannes Krummenacher, Helena Schwarz, Jasmine Freutel, Lara Durtschi, Laurent Vonau, Levin Geser, Lisa Schöpflin, Martin Shen, Matthias Santocruz, Maxine Stiefel, Michael Fehrenbach, Svenja Duscha, Wilkin Peguero und Yannik Aebi

Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Dramaturgie: Philippe Heule
Bühnenbild: Lukas Schmocker
Kostüme: Nicole Müller
Musik: Andrina Bollinger
Projektleitung: Deborah Imhof
Assistenz: Lisa Weltzin

Aufführung: Offenen Probe am Sonntag 01.12.2019 im Zirkusquartier (Flurstrasse 85, 8047 Zürich) von 16Uhr30 - 18 Uhr


Jahresprojekt

MINI STADT

Wir ziehen uns zurück, bauen uns unser Nest. Zuhause ist es am schönsten - und dafür tun wir alles. Wir verstecken uns in unserem Kokon während draussen die Einwohnerzahlen steigen, Strassen und ganze Stadtteile gentrifiziert werden. 10 junge Menschen denken über Raum und Besitz nach und geraten in den Strudel aktueller Stadtentwicklungsdiskurse.

Mit:
Balz Spengler, Björn Rohweder, Elias Gerber, Jasmine Freutel, Lisa Schöpflin, Lisa Weltzin, Matthias Kull, Mohammad Shah Mansuri. Ninon Lantheaume, Tom Blackmore-Esslinger

Team:
Theaterpädagogik: Deborah Imhof
Dramaturgie: Maja Bagat
Szenografie: Linda Rothenbühler
Soundkompositionen und Field Recordings: Andrina Bollinger

Premiere: 5. Juni 2019 / 20h Kulturmarkt
Weitere Vorstellungen: 7., 8. und 11. Juni 2019 / jeweils 20h

Zusätzliche Vorstellung im Rahmen von Spiilplätz (Nationales Treffen der Theaterjugendclubs) am 22. Juni 2019 um 22h


Offene Probe des Jahresprojekts

UNSERE STADT

Seit September recherchieren wir zum Thema «Besitz & Raum». Wir haben in Stettbach, Altstetten und im Kreis 5 in kleinen sowie grossen Räumen geprobt, mit einem Stadtplaner und mit Hausbesetzer_innen diskutiert, einen Parkour-Workshop gemacht, Figuren die wenig oder viel Besitz haben untersucht und unsere Zimmer auf die Strasse gezeichnet. Wir zeigten an der Offenen Probe unsere ersten Ideen einem interessierten Publikum.

Spiel:
Lisa Weltzin, Elias Gerber, Mohammad Shah Mansuri, Jasmine Freutel, Ninon Lantheaume, Balz Spengler, Björn Rohweder, Matthias Kull

Team:
Theaterpädagogik: Deborah Imhof
Dramaturgie: Maja Bagat
Ausstattung: Linda Rothenbühler

Aufführungen:
Offene Probe am 2.12.2018 im Zirkusquartier (Flurstrasse 85, 8047 Zürich) 16h-18h


Intensivprojekt

AUERHAUS

Während irgendwo in der weiten deutschen Provinz eine normale Schülerjugend ihren Lauf nimmt, schluckt Frieder Schlaftabletten und will das nicht mehr, dieses Leben. Sein bester Freund Höppner denkt: Entweder war’s das jetzt mit dem Jungsein und überhaupt. Oder wir ziehen ins Auerhaus. Sie ziehen ins Auerhaus. Im leerstehenden Bauernhof von Frieders Grosseltern beginnt für fünf Freunde ein kurzes wildes Jahr der Freiheit. Es ist ein Jahr voller Überschwang, Weltumarmungen und Abstürzen; mit erstem gutem und schlechtem Sex, Partys mit nicht ganz kühlem Bier und dem schönen und prickelnden Reinschlittern in die Illegalität. Ein Jahr, zu dem auch die Melancholie gehört und der Traum von den Anfängen.
«Auerhaus» erzählt diese Geschichte von Freundschaft und Erwachsenwerden, Rebellion und Solidarität atemlos und geradlinig. Zusammen mit einem Ensemble von SchauspielerInnen und Jugendlichen erarbeitet das LAB Junges Theater Zürich die Schweizerische Erstaufführung dieses gefeierten Jugendromans von Bov Bjerg.

Spiel:
Charly Boanyah, Roman Kiwic, Matthias Kurmann, Anna-Katharina Müller, Jasmin Gloor, Robi Graf, Balazs Gyenes, Matthias Rott

Team:
Regie: Annina Dullin-Witschi
Künstlerische Mitarbeit, Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Bühne: Beni Küng
Kostüm: Paula Herrmann
Musik: Marcel Gschwend
Dramaturgie: Fadrina Arpagaus
Regieassistenz: Anne-Sophie Mentha
Bühnenbildassistenz: Sidonia Helfenstein
Projektleitung: Deborah Imhof, Elina Wunderle
Licht, Technik: Peter Göhler-Blaser, Paul Schuler

Aufführungen:
10. - 24. November 2018 im Theater Winkelwiese
5. und 6. März 2019 im Theater Chur
11. und 12. April 2019 im ThiK in Baden

Fotos: Sepp de Vries


Jahresprojekt

TRÄUMT EIN WAL VOM MENSCHSEIN

In der Zukunft ist alles möglich. Menschen und Androiden sind nicht mehr zu unterscheiden und der Meeresspiegel hat das Matterhorn erreicht. Vielleicht ist es nicht das Ende, wenn die Menschheit von seinem Wal verschluckt wird. Fragt sich nur, ob der Mensch die Symbiose schafft oder Parasit bleibt.

Fünfzig Jahre nach Philip K. Dicks Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? spinnt das LAB die Geschichte von Menschen und Androiden weiter. In der Fiktion wird probiert, was Realität werden könnte: das posthumane Zeitalter.

Spiel:
Balazs Gyenes, Regina Frei, Dominique Legrand, Veronika Zeiss, Elisa Gerber, Jasmin Gloor, Patryk Becker, Robi Graf, Philippa Nilsson

Team:
Theaterpädagogik: Lukas Schmocker
Dramaturgie: Neomi Egloff
Musik: Andrina Bollinger
Roboter: Livia Müller
Kostüme: Nicole Müller
Technik: Team Theater Neumarkt

Aufführungen:
23., 24., 28. & 29. Mai 2018 im Theater Neumarkt
Und am 28. Juni 2018 im Rahmen des Theaterjugendclubtreffen Spiilplätz 2018 Bern

Fotos: Sepp de Vries


Workshops für 14-18 jährige

GAMETIME 2

Im Winter 2018 veranstaltete das LAB an fünf Nachmittagen Theater Workshops. Sie richteten sich an Jugendliche zwischen 14-18 Jahren und besonders an all die Schüler_innen, welche unser Stück HASS GEFÄLLT MIR gesehen haben und jetzt selber ausprobieren wollen. Wir improvisierten, schrieben, spielten und versuchten Masken lebendig zu machen.

Leitung:
Deborah Imhof


LAB Residency in der Chorgasse

CYBERPUNK

Das LAB Junges Theater Zürich nistet sich mit ein paar Dutzend Jugendlichen in der Chorgasse des Theater Neumarkt ein und forscht zwei Wochen an einer möglichen Zukunft. Sie bauen Roboter-Haustiere, performen einen SciFi-Comic und klären, ob doch androide Wesen unter uns leben. Das alles gipfelt in zwei Werkschauaufführungen.

Mit dabei:
die Beteiligten des Jahresprojekt TRÄUMEN ANDROIDEN VON ELEKTRISCHEN SCHAFEN, Fatima Moumouni, Eteinne Eisele, Melanie Guntern, das LAB Leitungsteam und viele mehr!

Aufführungen:
Freitag 15.12.2017: Beitrag von der Spokenword-Poetin Fatima Moumouni // Comiclesung // ein Zukunftsforscher im Gespräch mit dem LAB // Bar
Samstag 16.12.2017: Werkschau mit allen Beteiligten des Jahresprojekt TRÄUMEN ANDROIDEN VON ELEKTRISCHEN SCHAFEN // Bar
In der Chorgasse Theater Neumarkt


Schulzimmer Stück

HASS GEFÄLLT MIR

Drei Jugendliche: Gloria will um jeden Preis berühmt werden und posted nonstop Bilder von sich auf ihrem Blog, Jonna ist Glorias beste Freundin und hältnichts von Gruppenzwang und Robin, Rockstar auf der Bühne und Fussballstar auf dem Rasen ist der unangefochtene Liebling der ganzen Schule – alle wollen mit ihm befreundet sein. Besonders Mädchen sind gerne bereit ihm dafür etwas mehr von sich zu zeigen ... doch dann wendet sich dasBlatt! Im Klassenchat schaukeln sich die Kommentare gegenseitig hoch, Machtspiele um Beliebtheit entwickeln sich zum Cybermobbing, dann zum Shitstorm und enden in physischer Gewalt. Alle Beteiligten erleben, dass Hass Macht verleiht und wie gefährlich gruppendynamische Aktionen in der Anonymität des Netzes werden können.

Spiel:
Johanna Freigang, Léonie Moser, Roman Kiwic

Team:
Regie: Philippe Heule
Dramaturgie: Henrike Gerdzen
Szenografie: Nicole Müller
Theaterpädagogik: Deborah Imhof
Regieassistenz: Rifka Fehr
Projektleitung: Lukas Schmocker, Božena Čivić

Aufführungen:
Es fanden zahlreiche Aufführungen in Schulzimmern von verschiedenen Oberstufe-Schulhäusern in der Stadt wie auch im Kanton Zürich statt.
Öffentliche Vorstellungen: 25. Oktober, 10. November und 7. Dezember 2017

Fotos: Sepp de Vries


Beitrag zur 14. IBK-Künstlerbegegnung

ÜBER SETZEN

Bling! Bumm! Tästsch! Die Rhybadi Unterfürung wird zum «Tunnel des Schreckens». Die letzte Herausforderung von Level 7 ist ein Rätsel und nur eine Verwandlung führt ans Ziel. Es sind noch vier Spielerinnen übrig. Das Team besteht aus: Princess Peach, Mary Poppins, Lara Croft und Mushu. Bämm! Femmale-Hero-Power! Wer geht gameover und wer kann sich transformieren?

Zehn verschiedene Jugendtheatergruppen aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz wurden zur 14. Künstlerbegegnung der IBK (Internationale Bodensee Konferenz) eingeladen. Sie alle erarbeiten zum Thema «übersetzen» Szenen für den Öffentlichen Raum. Vom 22. bis 24. September 2017 treffen die jugendlichen SpielerInnen in Schaffhausen aufeinander und zeigen ihre Szenen einem öffentlichen Publikum.

Spiel:
Sophie Angehrn, Lilli Lou Borsos, Eva Penz, Rahel Stork

Team:
Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Musik: Andrea Brunner
Kostüme: Helen Prates de Matos

Aufführungen:
22.-24. September
am 23. September um 12Uhr und um 13Uhr Performance des LAB in der Rhybadi Unterführung in Schaffhausen

Fotos/Film: Helen Prates de Matos


Theaterjugendclub Festival

SPIILPLÄTZ

Spiilplätz ist ein Festival der Tanz- und Theaterjugendclubs von freien Bühnen und institutionellen Theater- und Tanzhäusern in der Schweiz. An vier Tagen zeigen die teilnehmenden Clubs ihre Produktionen und die Jugendlichen begegnen sich in Workshops und Gesprächen.
Nach zwölf Jahren Pause fand das Treffen im Juni 2017 wieder einmal in Zürich statt. Das LAB unterstützte Spiilplätz und war mit dem Projket ELTERNHAUS dabei.

Spiilplätz fand vom 21.-24.6.2017 statt. www.spiilplaetz.ch

Organisation des Festivals:
Deborah Imhof, Andreas Bürgisser, Helen Prates de Matos


Jahresprojekt

ELTERNHAUS

Ein Haus steht leer. Yeah! Endlich sturmfrei. Endlich alles anders machen. Aber wer darf mit? Und wie dort leben? Ist das jetzt eine Familie?
12 Jugendliche vom LAB entwerfen ein neues Zusammenleben: Wahl-WG, Regenbogen, Vater-Mutter-Meerschweinchen, lebenslange Affäre, pränatal-befruchtet, Nanny-Mutti, Skype-Eltern, Flüchtlings-Wohngemeinschaft – oder ganz anders? Schwierig. Und die, die schon früher da waren und noch immer da sind, funken ständig dazwischen. Eltern, Teppichmuster, Family Soaps und Familienfotos und auch das «Elternhaus» selbst haben noch einiges zu melden

Spiel:
Annamae Endtinger, Benjamin Dangel, Braida von Gunten, Ener Yagcioglu, Etienne Eisele, Kaira Edward, Laura Leupi, Lia Staub, Najeeb Alidjani, Rifka Fehr, Rahel Renggli, Sophie Angehrn

Team:
Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Szenografie: Helen Prates de Matos
Texte: Philippe Heule und Ensemble
Dramaturgie: Fadrina Arpagaus
Regieassistenz: Melanie Guntern
Licht/Technik: Theater Neumarkt

Aufführungen:
16., 18.,19. Juni 2017 im Theater Neumarkt
und 24. Juni 2017 im Rahmen des Theaterjugendclub Festivals «Spiilplätz»

Fotos: Sepp de Vries


Offene Probe des Jahresprojekts

ELTERNHAUS WERKSCHAU

Dreizehn Jugendliche beschäftigen sich mit der Frage, was Familie war, ist und sein könnte. Sie berichten von ihren Eltern, spielen Familie, kopieren Klischees, erproben Rollenbilder, erfinden Rituale und suchen nach zukünftigen Familienentwürfen.
Am 22. Dezember 2016 haben wir in den Proberäumen des Theater Neumarkt auf der Werdinsel einen Einblick in unsere aktuelle Probenarbeit gezeigt.

Spiel:
Annamae Endtinger, Benjamin Dangel, Braida von Gunten, Ener Yagcioglu, Etienne Eisele, Kaira Edward, Laura Leupi, Lia Staub, Najeeb Alijani, Rahel Renggli, Rifka Fehr, Sophie Angehrn

Team:
Elina Wunderle, Fadrina Arpagaus, Helen Prates de Matos, Philippe Heule

Aufführungen:
Offene Probe am 22. Dezember 2016 um 20Uhr auf der Werdinsel 3, 8049 Zürich

Fotos: Helen Prates de Matos


Spielabend

GAMETIME

Im Herbst 2016 haben wir unter dem Titel Gametime an sechs Abenden mit zwölf Jugendlichen ausprobiert, improvisiert und trainiert.

Leitung:
Lukas Schmocker


Halbjahresprojekt, Weiterführung von fett.me

THE SOUL PROJECT - follow us

Sie heissen Zürimuus, Veggie-Messias, Country Collector, Waldbesetzer oder Seelenmalerin. Sie haben Charme, Einfluss, Profi-Profile im Netz – und durchschnittlich 750'000 Follower. Sie wollen etwas verändern: Das Genderverständnis, die Weltpolitik oder zumindest täglich ihr schickes Styling. Das Trend-Setting und News-Checking liegt diesen «Influencern» im Blut. Aber wo endet die Oberfläche, und wo beginnt der Mensch? Auf der Suche nach etwas, das ihnen in ihrer virtuellen Existenz fehlt, stranden unsere Influencer in der Realität und stürzen erst einmal ins Leere, in der kein (Inter)netz mehr trägt. Gemeinsam machen sie sich zu einer Seelenwanderung auf. Doch auch wenn der digitale Entzug gelingt und sich hinter jedem Profil neues Leben auftut –das Netz vergisst nichts.

Spiel:
Noah Beeler, Melanie Guntern, Jaël Thoma, Rifka Fehr, Jana Bärlocher, Lia Staub, Najeeb Alijani, Lena Schmidli, Laura Leupi, Valérie Ryser, Ener Yagcioglu, Jasmine Freutel

Team:
Theaterpädagogik: Patrick Oes
Dramaturgie: Fadrina Arpagaus
Video: Bernadette Kolonko
Bühne/Kostüm: Linda Rothenbühler

Aufführungen:
6., 8.,9. und 10. Juli 2016 in der Bühne B, Gessnerallee 11-13, ZHdK

follow us- www.fett.me

Fotos: Sepp de Vries


Aufführungen Intensivprojekt

EIS IST DAS GEILSTE, WAS MAN ESSEN KANN

Wir gehen auf Sendung. Wir werden es allen zeigen. Wir werden alles in Stücke zerlegen. Auf allen Kanälen. Wir wollen die Welt verändern. Wir haben Wichtiges zu sagen und Unglaubliches zu zeigen. Wir werden wunderschöne Kleider tragen und unheimlich beliebt sein. Wir werden nicht abstürzen. Wir werden es hinkriegen.

Drei Jugendliche produzieren die eigene Live-show: Sie haben sich ins Fernsehen
gehackt und sind plötzlich auf allen Sendern der Welt zu sehen. Was ist wirklich wichtig im Leben, was kann man wegschmeissen und wofür lohnt es sich, grosse Worte zu machen?

Zusammen mit der Theaterpädagogin Elina Wunderle und der Szenografin Helen Prates de Matos unternehmen junge SpielerInnen ein einmonatiges Experiment, bei dem sie stets gemeinsam über Inhalt und Form der Inszenierung entscheiden.

Spiel:
Annina Walt, Rahel Stork, Johannes Hegemann

Team:
Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Szenografie: Helen Prates de Matos
Dramaturgische Mitarbeit: Philippe Heule
Technik: Theater Neumarkt, Karl Gärtner

Aufführungen:
3.,4.,6.,10. und 11. Mai 2016 in der Chorgasse 5, Theater Neumarkt

Fotos: Caspar Urban Weber


Offene Bühne

DIE SCHLACHT

Offene Bühne für alle zwischen 14 und 24 am 23. Januar 2016 im Theater Neumarkt um 20 Uhr.

Der letzte Kuss vor der Bombe? Oder vielleicht ein Epos im Kleinformat? An diesem Abend werden Kriegsfilme nacherzählt und nachgespielt. Von Troja zu Kill Bill und von Pearl Harbor zu The Fifth Element.

Für fünf Minuten gehört die Bühne dir! Entscheide dich für einen Film und ob du Solo oder in einer kleinen Gruppe auftreten willst und dann geht’s los: spontan und schonungslos.

Mit dabei ist die Band Nemoreus


Recherchephase Jahresprojekt

FETT.ME

17 Jugendliche machten sich in den letzten drei Monaten auf die Suche nach ihrem persönlichen fetten Style. Sie fanden den Beratungsraum fett.me. Dieser Raum ist abstossend, anziehend, fettend, glatt, ungreifbar, stylisch und faszinierend zugleich. Sie zogen in ihn ein, fragten ihn um Rat und veränderten ihre Körper. Nun öffnen sie ihn auch für Sie: Werden Sie fett mit fett.me.

Spiel:
Noah Beeler, Jakob Fessler, Valerie Popp, Melanie Guntern, Dominic Barker, Jael Thoma, Rifka Fehr, Jana Bärlocher, Coraline Celiker, Lia Staub, Najjeb Alijani, Lydia Klug, Sabrina Fischer, Gioia Ehrensperger, Diar Mustafa, Jessica Kägi, Anna Riediker

Team:
Theaterpädagogik: Lukas Schmocker
Dramaturgie: Fadrina Arpagaus
Film: Bernadette Kolonko

Aufführungen:
Aufführungen der Recherchephase am 17. und 18. Dezember 2015 am Shilquai 125, 1. Stock

Fotos: Christian Altorfer


Intensivprojekt

SUCHWORT "SCHILDKRÖTE"

Der Suchbegriff «vom Aussterben bedrohte Tiere» ergibt bei Google zweihundertsechsundfünfzigtausend Treffer. Niemand hat den genauen Überblick, wie viele Arten tatsächlich bedroht sind. Als sich das Meer von der Yucatán-Halbinsel in Mexico zurückzog, blieb in den unterirdischen Grotten ein kleiner Fisch zurück – blind, fast durchsichtig. Mit hübschen langen Flossen! Was bedeutet Verwandtschaft? Ich sitze in meinem abgedunkelten Zimmer und habe plötzlich das Gefühl, mit einem Fisch ohne Meer verwandt zu sein.

Ausgehend vom Roman «Allein unter Schildkröten» von Marit Kaldhol entwerfen sieben junge SpielerInnen das Portrait eines Jungen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Bewegt durch die Glücksgefühle der ersten Liebe, einer Faszination für Biologie und tiefer Traurigkeit.

Spiel:
Aline Sloksnath, Cheryl Vaterlaus, Pascal Herren, Noemi Hess, Sérafin La Roche, Johannes Hegemann, Henrike Gerdzen

Team:
Theaterpädagogik: Elina Wunderle
Dramaturgie/Textfassung: Henrike Gerdzen
Szenografie: Helen de Matos-Schläpfer
Choreografie: Eva Maria Küpfer
Assistenz: Vera Bühlmann
Technik: Produktionszentrum ZHdK

Aufführungen:
27., 28., 30., 31. März und 1. April 2015 im Säulensaal, Werdinsel Zürich

Fotos: Elena Brotschi
Video: Lisa Gerig


Halbjahresprojekt

SCHICHTEN ODER WAS TREIBT UNS ZUR FLUCHT

Zwanzig SpielerInnen und MusikerInnen untersuchen in Schichten oder was treibt uns zur Flucht was passiert, wenn jemand mit den gesellschaftlichen Normen nicht mehr konform sein will. Was bedeutet es, wenn man sein Leben in der Einsamkeit der Wildnis weiterführt? Wie radikal muss man sein, um tatsächlich zu fliehen? Und wovor läuft man eigentlich weg?

Spiel:
Annina Walt, Ashwini Anthony, Denys Shantar, Diar Mustafa Dominic Barker, Lydia Klug, Melanie Guntern, Natascha Keller, Najeeb Alidjani, Nuria Regensburger, Paula Kläy, Rahel Stork, Sabrina Fischer, Jaël Thoma
Musik:
Leila Girschweiler, Manuel Ramirez Ramos, Younis Khalil, Samira Ritsch

Team:
Theaterpädagogik: Lukas Schmocker
Dramaturgie: Henrike Gerdzen
Musikalische Leitung: Tom Tafel
Kostüme: Noemi Sorgo
Regieassistenz: Brigitte Grüninger
Lichtassistenz: Lisa Robustelli

Aufführungen:
27., 28. Juni und 2., 3. Juli 2015 auf der Probebühne 1 (ZHdK), Gessnerallee 11, 8001 Zürich

Fotos: Christian Altorfer


Halbjahresprojekt Werkschau

SEIN ODER SCHEIN

Das «LAB Junges Theater Zürich» lädt zu einer ersten Werkstattaufführung auf der Werdinsel ein. Bitte bringen Sie Ihr Handy mit und schalten Sie es nicht aus während der Vorstellung! Ein Abend über Lügen, Gerüchte und falsche Komplimente.

Leitung:
Lukas Schmocker, Henrike Gerdzen, Elina Wunderle

Aufführungen:
Werkschau am 12., 13., 14. Dezember 2014 im Säulensaal auf der Werdinsel

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25.03.2021

Neuer Titel

Das Jahresprojekt 20/21 bekommt einen neuen Titel: Aus Blockade wird Aufhören.


04.03.2021

Probe mit (fast) Allen

Endlich wiedermal eine Probe mit 15 Leuten! Wenn auch draussen. Die Stimmung war dementsprechend gut!

23.02.2021

Das LAB ist jetzt auf Instagram!

Wir habens auch noch geschafft! Das LAB hat jetzt einen Insta Account!

Unsere Idee: Den Account sollen die SpielerInnen aus dem jeweilig aktuellen Projekt übernehmen und gestallten dürfen. Wir freuen uns über kreativen Content.

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Mehr Artikel

Infos zu den Aufführungen vom aktuellen Jahresprojekt «Aufhören» unter dem Diamanten und auf der Webseite der Gessnerallee.